Gap-Analyse
Bestandsaufnahme: vorhandene Energiekennzahlen, Datenerfassung, Anlagenlisten, Verantwortlichkeiten.
Aufbau und Zertifizierung Ihres Energiemanagement-Systems nach DIN EN ISO 50001. Voraussetzung für EEG-Umlage-Ausgleich, Spitzenausgleich und Spitzenausgleichs-Effizienzsystem (SpaEfV).
Bestandsaufnahme: vorhandene Energiekennzahlen, Datenerfassung, Anlagenlisten, Verantwortlichkeiten.
Energiepolitik, Energie-Ziele, Energieleistungs-Indikatoren (EnPIs), Energie-Baseline.
Energiebeauftragten ausbilden, Mitarbeiter sensibilisieren, Verantwortlichkeiten dokumentieren.
Wir auditieren intern vor der Zertifizierungsstelle, Findings vor dem externen Audit beheben.
Externes Audit durch akkreditierte Stelle (TÜV, DEKRA, DQS). Zertifikat 3 Jahre gültig.
Jährliches Überwachungs-Audit, alle 3 Jahre Re-Zertifizierung. Wir begleiten dauerhaft.
ISO 50001 ist ein System, kein Einzel-Audit. Sie sind dauerhaft zertifiziert und müssen nicht alle vier Jahre wieder neu auditieren. Wichtiger: ISO 50001 ist Voraussetzung für EEG-Umlage-Ausgleich (stromintensive Industrie), Spitzenausgleich nach § 55 EnergieStG und Förderprogramme.
Unternehmen mit Stromkosten >14 % der Bruttowertschöpfung in den Branchen Liste 1 (Anlage 4 EEG). Ausgleich bis zu 85 % der EEG-Umlage. Erfordert ISO 50001-Zertifizierung oder EMAS-Eintrag.
Schlechte EnPIs ruinieren das System. Wir definieren EnPIs, die wirklich steuerbar sind: Energieverbrauch pro produzierter Einheit, kWh pro Quadratmeter Hallenfläche, kWh pro Beschäftigtenstunde. Inkl. Korrektur-Faktoren (Außentemperatur, Produktionsmenge).
Wir empfehlen eine schlanke Energiemanagement-Software (z. B. econ application, OPTENDA, EcoStruxure), kein ERP-Modul-Overkill. Wichtig: API-Zugriff auf Lastgang, automatischer MSCONS-Import.
Erst-Zertifizierung in 6–12 Monaten je nach Unternehmens-Größe und Vorbereitungs-Stand. Multi-Site mit 5+ Standorten eher 9–12, Single-Site mit guter Datenbasis 4–6.
Beratungskosten 15.000–40.000 € je nach Standort-Anzahl. Zertifizierungs-Audit 4.000–10.000 €. Förderung via BAFA-Modul 1 (Beratung) und Modul 2 (Investition) deckt bis 40 %.
In KMU oft die kaufmännische Leitung oder Technische Leitung. Es muss eine Person mit Entscheidungs-Kompetenz sein, nicht der Werkstudent.
Ja, sogar empfohlen. Integrierte Managementsysteme reduzieren den Audit-Aufwand. Gemeinsame Dokumentation, gemeinsame interne Audits.
Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten, persönlich bei Ihnen vor Ort, am Telefon oder per Video. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung und einen klaren nächsten Schritt, unverbindlich.